Geschichte & Entwicklung der Low-Cost
Carrier
Entstehungsgeschichte
Das Modell der Billigfluggesellschaften stammt aus den USA und wurde dort im
Jahre 1971 von Southwest Airlines ins Leben gerufen.
Die Top-Five-Billigflieger der USA: 1. Southwest, 2. Airtran, 3. Jeblue, 4. Frontier,
5. ATA Airlines (wobei Southwest mit deutlichem Abstand vor dem Wettbewerb führt )
In EUROPA gehören EasyJet und Ryanair zu den erfolgreichsten
Billigfluglinien, die seit der Deregulierung des Flugverkehrs ihre Passagierzahlen enorm
steigern konnten.
Seit der irische Billigflieger Ryanair im Februar 2002 ca. 150 km von Frankfurt/M.
entfernt in Hahn eine Basis eröffnet hat und auch im Herbst 2002 mit Germanwings
und HLX zwei deutsche Billigfluggesellschaften vom Flughafen Köln-Bonn
gestartet sind, boomt das Geschäft der Billigflieger auch in Deutschland.
Aktuelle Entwicklungen
Immer wieder gibt es Fälle von Billigfluggesellschaften, die nur kurze Zeit flogen und
nach wenigen Monaten, teilweise sogar schon nach wenigen Tagen, den Betrieb einstellen mussen.
Die Geschäftsmodelle herkömmlicher Fluggesellschaften und der Low Cost Carrier
gleichen sich mittlerweile immer an:
- Billigflieger versuchen, die Durchschnittspreise zu erhöhen, weil auch sie der
steigende Ölpreis drückt - die herkömmlichen Airlines hingegen versuchen, durch
agressive Preisofferten Paroli zu bieten (z.B. ´Condor Fliegenpreise´, ´99-Euro-Flüge
von Lufthansa´ u.ä.).
- Einführung von Kundenbindungssystemen (z.B. Vielflieger-Programm Boomerang Club
bei Germanwings)
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